| In Stockach sorgen Hans Susske und Marlene Bez (Bild) aus der Meßkircher Filialeder Fischerei Geiger immer wieder freitags für Frisch-Fisch.
Welcher Händler verkauft was auf dem Stockacher Wochen- und Bauernmarkt? In einer Serie stellt der SÜDKURIER jeden Freitag einen der Stockacher Markt-Macher vor. Diesesmal hat unser Reporter am Stand der Fischerei Walter Geiger vorbei geschaut. Stockach - Die aus Salem stammende Fischerei beliefert Märkte und Filialen im Umkreis von 50 Kilometern mit einem vielfältigen Angebot an frischem See- und Meeresgetier. In Stockach sorgen Hans Susske und Marlene Bez aus der Meßkircher Filiale für Frisch-Fisch. Neben dem hiesigen Bauern- und Wochenmarkt verkaufen sie ihre Ware auf weiteren Märkten der Region. Alles was der Bodensee an schmackhaften Fischen hergibt liegt bei Hans Susske und Marlene Bez fangfrisch in der Auslage. Auch Meeresfische und Meeresfrüchte finden über ihren Verkaufswagen den Weg auf den Markt und die Teller der Kunden. Sie machen ungefähr die Hälfte des Angebotes aus. So wird sich der Fischliebhaber schwer tun sich zwischen all den Delikatessen zu entscheiden: Da liegen, ob roh oder geräuchert, filetiert oder am Stück, die verschiedensten Kiemenatmer wie Hering, Dorsch, Lachs aus dem Meer neben Forellen, Saiblinge, Aale und Felchen aus dem sogenannten Bodenseeräucherprogramm. Kunden, die wenig Zeit zum Kochen haben bietet sich die Fischervesper an. Besonders empfiehlt Hans Susske seine verschiedenen Marinaden, die der frühere Küchenchef selbst zubereitet. Dillhappen, Heringssalat, Garnelen in Knoblauchsoße, Meeresfrüchte, Lachscreme, Seelachsgeschnetzeltes und andere Saisonfischsoßen, zum Beispiel mit Kürbis angerichtet, bieten sich als Dip oder Beilage an. Seit kurzem gibt es sogar Miesmuschel zu kaufen. Wer aber auf den Fischgenuss nicht bis zu Hause warten kann, der kann sich gleich ein Fischbrötchen auf die Hand geben lassen und noch an den anderen Marktständen vorbeischauen. Was die geringere Kundenpräsenz auf dem Gustav-Hammer-Platz angeht, gibt sich Susske zuversichtlich, dass der Bauern- und Wochenmarkt die gleiche Akzeptanz findet wie zuvor auf dem Dillplatz. |