Letzte Bearbeitung:Besucher | | Der Hecht
Esox lucius Der lange Körper des Hechtes ist überall fast gleich breit. Der Kopf ist gestreckt, die Kiefer sehr lang und flach. Das große Maul ist mit zahlreichen scharfen Zähnen versehen. Die Farbe des Körpers kann von grau bis zu dunkelgrün reichen und ist mit kleinen hellen Flecken geziert. Hechte werden gewöhnlich 150 cm lang und über 20 kg schwer, aber je nach Lebensalter gab es schon mehrere Ausnahmefälle mit über 35 kg Gewicht. Diese Fischart ist allgemein in Europa verbreitet, ausgenommen auf der Pyrenäenhalbinsel, der Apenninenhalbinsel und auf dem südlichen Balkan. Sie bevorzugt langsamfließende und stehende Gewässer, dringt jedoch auch oft stromaufwärts in die Forellenzone vor. Die Laichzeit liegt im März und April, wobei sich zu der Zeit die Hechte in flachen und verwachsenen Gewässern versammeln und ihre Eier an die Wasserpflanzen oder Gräser bei überschwemmten Wiesen kleben. Nach 12 bis 15 Tagen schlüpfen hieraus die Larven.Vielerorts werden Hechte künstlich abgelaicht und dann in Teiche ausgesetzt. Auch ist der Hecht von vielen Anglern begehrt, die ihn mit lebenden oder toten Kleinfischen oder mit Blinkern zu fangen versuchen. Beschreibung: Der Körper ist langgestreckt, walzenförmig und seitlich etwas zusammengedrückt, der Kopf lang, mit einer entenschnabelartigen, abgeflachten Schnauze. Das Maul ist weit gespalten und mit großen Fang- und kleinen Hechelzähnen besetzt. Das Unterkiefer ist länger, die Rückenflosse befindet sich weit hinten. Die Färbung ist je nach dem Standort unterschiedlich. Der Rücken ist dunkel olivgrün, braun- bis graugrün gefärbt; die Seiten sind heller, mit dunklen Flecken auf rötlichem Grund. Die paarigen Flossen sind rötlich-gelb mit grauem Ton. Mittlere Länge: 40 - 100 cm; Gewicht 5 - 7 kg. Mindestfangmaß: 50 cm Schonzeit: 1. Februar - 31. Mai Lebensweise: Der in Fließwässern, Teichen und Seen vorkommende Standfisch hält sich gerne in Ufernähe an der Oberfläche oder unter überhängenden Uferpartien und Bäumen auf, von wo aus er seine Beute bejagt. Fortpflanzung: Die Laichzeit erstreckt sich von Februar bis Mal. Der Hecht legt die bräunlichen, klebrigen Eier an seichten Uferstellen auf Wasserpflanzen oder auf überschwemmten Wiesen auf Gras ab. Nahrung: Beim Hecht ist schon die Brut räuberisch veranlagt. Er ist ein sehr gefräßiger Raubfisch, der Fische aller Art, Frösche, Vögel und andere kleine Säugetiere frißt. Bedeutung für den Angler Als einer der bekanntesten Raubfische und infolge seines festen, wohlschmeckenden Fleisches ist er beim Angler ein besonders beliebter Fisch. Der Hecht kann, wenn auch unter schwierigen Bedingungen künstlich erbrütet und aufgezogen werden. Der Hecht wird mit Spinnködern, Blinkern, Schleppangeln oder toten Köderfischen gefangen; er ist ein ausgezeichneter Kämpfer. Hauptfangzeit ist Sommer bis Spätherbst. |